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Multi-Slice-Computertomographie - MSCT

Philips MX16 CT-Scanner
Philips MX16 CT-Scanner


16-Zeilen-Spiral-Computertomographie – kurz: CT



Was ist Computertomographie – CT?


Die Computertomographie oder CT ist eine Untersuchung mit einem speziellen Röntgengerät, resultierend aus einer technischen Weiterentwicklung herkömmlicher, sog. konventioneller Röntgenanlagen.
Wie beim normalen Röntgen wird mit einer Röntgenröhre Röntgenstrahlung erzeugt.
Dabei durchdringen mehrere fächerförmige Strahlen aus verschiedenen Winkeln den Körper,
nicht wie bei einer konventionellen Röntgenuntersuchung ein gebündelter Strahl aus einer Einstrahlrichtung.
Abhängig von der Art des durchstrahlten Gewebes werden die Röntgenstrahlen verschieden stark absorbiert oder geschwächt. Strahlendetektoren auf der gegenüberliegenden Seite messen die Intensität der unterschiedlich geschwächten Strahlung nach dem Durchtritt durch den Körper.
Diese gemessenen Strahlenintensitäten werden in elektrische Impulse umgewandelt und
zur Umrechnung in zweidimensionale Querschnittbilder an einen leistungsfähigen Computer gesendet.



CT Bauchraum (Abdomen)
CT Bauchraum (Abdomen)


Wie wird eine Computertomographie ( CT ) durchgeführt?

Zur Durchführung der Untersuchung liegt der Patient auf dem beweglichen Untersuchungstisch,
in der Regel bequem auf dem Rücken.
Der Patient wird mit der Liege in die ringförmige ( keine Röhre! ) Geräteöffnung bewegt,
dabei wird bei der sog. Spiral-Computertomographie (Spiral-CT) unter kontinuierlicher,
gleichmäßiger Bewegung des Patienten mit der Untersuchungsliege unter Rotation der Röntgenröhre
und der Strahlendetektoren spiralförmig und kontinuierlich die zu untersuchende Körperregion lückenlos abgetastet.
Um bewegungsfreie (artefaktfreie), scharfe Bilder zu gewinnen, ist es bei der Untersuchung
von atembeweglichen Organen notwendig, über die kurze Zeit der Datenerfassung die Luft anzuhalten.
CT Kopf: Aneurysma
CT Kopf: Aneurysma
Ist eine Vorbereitung für die Untersuchung notwendig?

Bei den meisten untersuchten Körperregionen ist keine aufwändigere Vorbereitung des Patienten notwendig.
Abhängig von der Fragestellung bzw. vermuteten Erkrankung muss bei der Untersuchung des Bauchraumes eventuell 1-2 Stunden vorher ein Kontrastmittel getrunken werden, um Darmstrukturen gegenüber krankhaften Veränderungen und anderen Organen sicher abgrenzen zu können.
Ebenso ist es bei manchen Fragestellungen nötig, ein jodhaltiges Kontrastmittel in eine Armvene zu spritzen. Dieses verteilt sich äußerst schnell mit dem Blutkreislauf im Körper und erlaubt, krankhafte Veränderungen zu erkennen und Organe mit unterschiedlichem Durchblutungsverhalten besser voneinander zu unterscheiden. Dieses Kontrastmittel in der Regel gut verträglich, nicht radioaktiv und wird sehr schnell vollständig über den Urin wieder ausgeschieden. Bei bereits bekannter Jodallergie darf kein Kontrastmittel verwendet werden.



Um für Sie eine optimierte Termingestaltung mit möglichst kurzen Wartezeiten organisieren zu können ist es wichtig, dass Sie bei der Terminvereinbarung über die Körperregion, die untersucht werden soll, Auskunft geben können.

CT Bauchraum (Abdomen)
CT Bauchraum (Abdomen)

Welche Vorteile bietet die Computertomographie?


Die CT kann prinzipiell bei Untersuchungen aller Organe angewendet werden.

Besonderen Stellenwert hat sie in folgenden Körrperregionen:

Lunge:
CT des Thorax zur Diagnostik von Lungentumoren (Lungenkrebs, Bronchialkarzinom),
              Absiedelungen (Tochtergeschwülste) anderer bösartiger Erkrankungen (Lungenmetastasen),
              Lungenentzündungen (Pneumonien), Lungengewebserkrankungen (Überblähung der Lunge –
              Lungenemphysem, Lungengerüstveränderungen – Lungenfibrose u.s.w.)

Kopf:
CT Schädel – Cranielles CT – CCT bei Verdacht auf Hirnblutungen, Hirninfarkte,
          Schädel-Hirn-Verletzungen, Schädel- und Schädelbasisbrüche,
          Brüche des Gesichtsschädels, Hirntumore, Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis).

Bauch:
CT Abdomen bei Verdacht auf Geschwülste – Tumoren der Bauchorgane wie Leber, Milz,
             Bauchspeicheldrüse, Nieren, Nebennieren, Darm etc.
             Entzündungen und Folgezustände von Entzündungen der Gallenblase (Cholezystitis),
             Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis), Darm ( Abszesse/Darmwandentzündung - z. B. bei Morbus Crohn,
             entzündliche Ausstülpungen der Dickdarmwand - die sog. Divertikulitis,
             Blinddarmentzündung – Appendizitis mit Abszedierungen bei
             Blinddarmdurchbruch – perityphlitischer Abszess bei Perforation).
Philips MX16 CT-Scanner
Philips MX16 CT-Scanner

Blutgefäße:
Blutungen nach Verletzungen, krankhafte Gefäßaussackungen – Aneurysma,
                      Gefäßeinengungen (Stenosen) und Gefäßverschlüsse.

Knochen:
Knochentumoren, Knochenmetastasen, Knochenbrüche – insbesondere komplizierte Frakturen im
                  Bereich der Gelenke, des Beckens, des Kopfes und der Wirbelsäule, auch Bandscheibenvorfälle
                  (Bandscheibenprolaps).

Lymphknoten:
Ausbreitung – Stadieneinteilung bei Lymphknotenkrebs ( malignes Lymphom ),
                            Lymphknotenmetastasen.