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Digitale Mammographie

Mammograph
Mammograph
Mammographie

Was versteht man unter Mammographie?
Die Mammographie ist als Verfahren der Radiologie eine Röntgenuntersuchung der Brust. "Mamma" ist das lateinische Wort für die weibliche Brust. "Graphie" kommt aus dem Griechischen, bedeutet „Schreiben“ und ist frei zu übersetzen mit Aufzeichnung oder Darstellung.

Wie funktioniert eine Mammographie?
Die Untersuchung erfolgt an speziellen Röntgengeräten. Die angewendete Röntgenstrahlung ist eine weiche Strahlung von ungefähr 26-30 kV (kiloVolt), mit der die Strukturen der weiblichen Brust mit Drüsengewebe, Bindegewebe, Fettgewebe, Haut und Unterhautfettgewebe dargestellt werden. Die weiche Strahlung führt zu kontrastreicheren Aufnahmen, als sie bei herkömmlichen Röntgenuntersuchungen mit harter Strahlung möglich wären. Mit der Untersuchung können kleine, nicht tastbare Gewebsveränderungen erkannt werden.
Während der Aufnahme wird die Brust zwischen zwei Plexiglasplatten komprimiert. Die Kompression kann etwas schmerzen, jedoch ist die Mammographieaufnahme umso besser beurteilbar, je stärker komprimiert wird, d.h. je dünner die zu durchstrahlende Schicht ist. Gleichzeitig reduziert sich mit abnehmender Schichtdicke auch die benötigte Strahlendosis. Sie sollten jedoch der Medizinisch Technischen Fachkraft (MTRA), die die Mammographie bei Ihnen durchführt rechtzeitig sagen, wann sie mit dem „Zusammendrücken“ der Brust aufhören soll, um unnötige Schmerzen zu vermeiden.
Von jeder Brust werden in der Regel zwei Aufnahmen in unterschiedlichen Ausrichtungen angefertigt (eine schräg seitlich von innen nach außen (mlo), die andere von oben nach unten (cc), bei unklaren Veränderungen gegebenenfalls noch eine dritte Zusatzaufnahme.
Ausgewertet werden die Röntgenbilder durch den Radiologen, der Sie nach Auswertung der Bilder untersuchen und über den erhobenen Befund in einem Gespräch informieren wird.
Mammogramm
Mammogramm

Wann wird eine Mammographie durchgeführt?
Der Brustkrebs ist in Mitteleuropa die häufigste bösartige Erkrankung bei Frauen.
Der Behandlungserfolg ist von einer möglichst frühzeitigen Erkennung eines Tumors abhängig, da bei kleinen Tumoren meistens eine Heilung unter Erhalt der Brust möglich ist.
Die Mammographie ermöglicht selbst kleinste Verkalkungen, sog. Mikroverkalkungen ( häufig Begleiterscheinungen bei einigen Brustkrebsarten ) selbst mit Durchmessern unter 0,1 mm zu entdecken. Neben der regelmäßigen Selbstuntersuchung der Brust ist dies die bewährteste Methode zur Früherkennung von Brustkrebs.
Unter folgenden Voraussetzungen wird eine Mammographie durchgeführt:

  • Bei einem tastbaren Knoten in der Brust.
  • Bei tastbaren vergrößerten Lymphknoten in der Achselhöhle.
  • Bei erhöhtem sog. familiärem Risiko, d.h. bei Auftreten von Brustkrebs in der Familie, bei eigener Krebserkrankung und Vorstufen von Brustkrebs.
  • Bei unklaren Schmerzen im Bereich der Brust.



Was ist der Vorteil der digitalen Mammographie im Vergleich zur herkömmlichen, konventionellen Mammographie?
Der Untersuchungsablauf bei der digitalen Mammographie ist grundsätzlich identisch mit dem bisherigen analogen Verfahren. Der Aufbau der Untersuchungsgeräte ist ähnlich. Die Lagerung der Brust geschieht unverändert und die Kompression zur Aufnahme ist leider weiter unvermeidbar.
Bei der digitalen Mammographie wird statt des Röntgenfilms eine strahlenempfindliche Speicherfolie verwendet. Die Folie wird elektronisch „ausgelesen“ und das Bild anhand dieser Informationen in einem Computer digital berechnet. Belichtungsfehler können am Computer korrigiert werden. Alle digitalen Bilder und sonstige Daten werden in einem großen digitalen Archiv gespeichert und gesichert. Die digitalen Bilder können mit einem Spezial-Drucker auf Folie ausgedruckt werden. Falls Ausdrucke verloren gehen, ist es technisch problemlos möglich, weitere Ausdrucke in Erstqualität zu erstellen.
Die Bilder weden bei uns prinzipiell an einem hoch auflösenden Monitor begutachtet, sie können mit Hilfe eines speziellen Software-Programms bearbeitet werden, zum Beispiel Vergrößerung, Variation der Kontraststärke oder Helligkeit, Kontrastumkehr, Kantenanhebung und vieles mehr, was die Diagnostik erheblich sicherer macht und vereinfacht.
Ein wichtiger Parameter zur Beurteilung der Bildqualität ist die Auflösung. Ein hochauflösendes digitales Mammographiesystem erreicht einen Wert von mindestens 8 Lp/mm, d.h. das System kann 8 Linienpaare auf einer Strecke von einem Millimeter eindeutig von einander getrennt darstellen. In Kombination mit den Bearbeitungsmöglichkeiten am Computer ist die Bildqualität einer digitalen Mammographie der analogen Technik überlegen!
Abhängig von dem gesamten Röntgensystem benötigt die digitale Mammographie weniger Röntgenstrahlen zur Erstellung von Aufnahmen bei besserer Qualität.

Zusammengefasst:

  • Bessere Kontrastauflösung
  • Höhere Nachweisrate bei Mikrokalk
  • Konstant gute Bildqualität
  • Digitale Nachbearbeitung durch den Arzt
  • Weniger Strahlenbelastung
  • Deutlich weniger bis keine Wiederholungsaufnahmen

Zertifizierte Mammographie

Die Radiologen Alfred J. M. Fischer und Dr. med. Hans-Dieter Markovic haben durch die erfolgreiche Teilnahme an der Zertifizierung durch die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns ihre diagnostischen Fähigkeiten in der Mammographie unter Beweis gestellt.
Die Zertifizierung im Rahmen der Qualitätssicherung beinhaltet
  • den Nachweis der fachlichen Qualifikation in der Mammographie,
  • die erfolgreiche Teilnahme an der Gesamtbeurteilung der Mammographie im Rahmen der Stichprobenprüfung und
  • die erfolgreiche Beurteilung der technisch-apparativen Voraussetzungen der Praxis.